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Satori

OutroCS4-2Unser Filmprojekt Satori

Anfang 2011 haben Eldar Siradjov und Dieter Gusenbauer, zwei Vereins Mitglieder des Center 6 mit ihrem langjährigen Freund Peter Maler ein neues gemeinsames Projekt gestartet:

Die Video Produktions-Firma

“Frame Fresh”.

Als herausvorderndes erstes gemeinsames Promotion Projekt fiel die Entscheidung auf eine Kampfkunst Choreographie. Die beiden Instruktoren Peter Bruckmüller und Peter Haas planten die Choreographie und übernahmen die Hauptrollen. Der Komponist Frank Herrlinger, ebenfalls Mitglied im Center 6, war von der Idee schnell begeistert und mehr als willkommen im Team.

Satori_groupshotEines der Erste Ziele war es für unsere Choreographie eine Rahmenhandlung und einen dazu passenden Titel zu finden.
Der Begriff “Satori” ist ein japanischer Ausdruck aus dem Buddismus und steht unter Anderem für plötzliche Erleuchtung, bzw. für meditative Erfahrungen am Weg zum Größeren Verständnis.

Unsere größte Herrausvorderung und gleichzeitig wichtigster Punkt war es eine technisch hochwertige und vielseitige Kampfkunst in die Choreographie zu verpacken und diese cinematisch so flüssig und nachvollziehbar wie möglich wieder zu geben.
Wir verzichteten größtenteils auf schnelle Schnitte um stattdessen mit interessanten Perspektiven und dynamischen Kamerafahrten Spannung zu schaffen.

SatoriInsgesamt hat die Pre-Produktions Phase etwa 40 Tage gedauert. Darauf folgten vier sehr spannende Dreh-Tage im Center 6, welches wir vorübergehend zu einem Film-Studio umfunktioniert haben. Zu dieser Zeit ist der Eisbeutel und Pflaster Verbrauch um einiges gestiegen.

Abgeschlossen wurde der Dreh mit einem Wettlauf auf die Mizzi Langer Wand, um noch das schönste Sonnenlicht für die Meditations-Szenen zu bekommen.

Die Darauf folgende Post Produktionsphase dauerte fast 4 Monate an der durchschnittlich 2 Personen täglich 7 Stunden arbeiteten. Hier haben wir das Video nochmal Bild für Bild zerlegt und die herkömmlichen Kamerafahrten überarbeitet bis ins kleinste Detail. Somit folgt zum Beispiel die Kamera Peter Bruckmüllers Kopf, wenn dieser sich bei der von oben gefilmten Box-Szene unter einem Schlag durch duckt.

Am 16.09.2011 war es soweit: Die Vorführung in Wiens Topkino. Um 16:00h haben wir aus Perfektionismus noch an ein paar letzte Feinheiten gearbeitet und der Film war fertig für die Vorführung um 21:00h. Unser Meister Perry Zmugg ist aus Granz gekommen und ihm wurde vor der Erstaufführung der Guiness Weltrekord Urkunde zum längsten Kungfu Kampf der Welt verliehen. Das Kino war randvoll mit Besuchern und der Film wurde an diesem Abend auf Anfrage 8 Mal gezeigt.

 

indoor_groupshotDer Schweiß und besonders die gemeinsame schöne Zeit die wir in dieses Video gesteckt haben wird uns bestimmt unserer Leben lang in Erinnerung bleiben und somit möchten wir uns noch einmal herzlichst bei allen Mithelfenden und Zuschauern bedanken, sowie bei allen unseren Vereinsmitgliedern, auf die wir uns immer wieder beim täglichen Training freuen dürfen.

Hier das Video auf Youtbe: