Wing Chun


Wing Chun KUng Fu Austria LogoDie Charakteristik

Wing Chun ist ein südchinesischer Kung Fu Stil, der sich aus dem Shaolin Kung Fu entwickelt hat. Im Zentrum des Stils steht die Effektivität, auf akrobatische Einlagen wird verzichtet. Eine Charakteristik des Wing Chun ist die Gleichzeitigkeit von Bewegungen, entweder von Angriff und Verteidigung oder von mehreren Angriffen (z.B. gleichzeitiger Schlag und Tritt). Der Legende nach als einziger Kung Fu-Stil von einer Frau entwickelt, basiert der Stil nicht auf großer Kraft – vielmehr wird versucht die Kraft des Gegners gegen ihn selbst zu wenden. Mit der Entwicklung des Wing Chun Kung Fu sollte ein Kampfstil geschaffen werden, der einerseits verhältnismäßig leicht zu erlernen ist (verglichen mit der klassischen Shaolin Kung Fu Ausbildung von mindestens 18 Jahren bei täglichem Training) und andererseits ein probates Mittel gegen jeden erdenklichen Angriff darstellt.

Trainingszeiten

Tag Uhrzeit
Montag 18:00 – 19:15
Mittwoch 16:40 – 18:00
Donnerstag 18:00 – 19:15
Freitag 19:20 – 20:35
Wing Chun Training am Vormittag: Tag und Uhrzeit findet nur sporadisch statt und wird unter Rücksprache im regulären Training organisiert.

Verteidigung gegen jeden Gegner

Unabhängig von Stärke und Kampfstil des Angreifers soll es mit  Wing Chun Kung Fu möglich sein (als universales Antisystem) jeden Gegner zu überwinden. Obwohl Wing Chun immer zu den weichen Kampfkünsten gezählt wird, ist es in Wahrheit der Versuch eines Mittelweges zwischen hart und weich. Der Weg eines Wing Chun Übenden beginnt weich und wird erst später, wenn bereits Gefühl für den Druck und die Impulse des Gegners besteht, härter.

Bei Wing Chun Kung Fu wird auf engsten Raum gekämpft, was es einem geübten Wing Chun-Kämpfer ermöglicht, auf Impulse des Gegners zu reagieren. Diese Besonderheit führt dazu, dass nach ausführlichem Chi Sao-Training („klebende Hände“) sogar blind gekämpft werden kann. Dadurch unabhängig von optischen Einflüssen ist Wing Chun somit ein sehr schneller und dynamischer Kampfstil. Obwohl es sich bei Wing Chun um eine traditionelle Kampfkunst mit dem entsprechenden ganzheitlichen Hintergrund handelt, zählt Wing Chun zu den effektivsten Selbstverteidigungstechniken überhaupt und wird weltweit von vielen Spezialeinheiten trainiert.

Pin San Kuen Wing Chun

Wenn man sich über Wing Chun informiert, stellt man schnell fest, dass es die verschiedensten Stile mit den verschiedensten Schreibweisen gibt. Darum wollen wir nun versuchen, die Besonderheiten, des von uns praktizierten Pin San Wing Chun, zu charakterisieren. Pin San Wing Chun zählt zu den vielseitigsten im Westen unterrichteten Wing Chun Richtungen, was sich zum Beispiel an der Tatsache zeigt, dass der Stil über mehr Formen verfügt, als die meisten anderen Wing Chun-Stile. Pin San Wing Chun versteht sich wirklich noch als Kampfkunst und nicht nur als reines Selbstverteidigungssystem.

Der charakteristischste Unterschied liegt aber sicher darin, dass Pin San Wing Chun nicht nur den Angriff über die Frontalline kennt, wie andere Stile, sondern auch „seitlich kämpft“ (Pin San = seitlicher Körper). Der Stil wurde 1956 von Großmeister Lee Shing als erster Wing Chun Stil nach Europa gebracht. Da Lee Shing von unterschiedlichen Wing Chun Richtungen gelernt hat, wird die Vielfalt des Stils verständlich. Zu seinen Schülern zählten Austin Goh, Joseph Cheng, Joseph Lee, Simon Lau und andere.

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